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Aktuell

Das documenta archiv verwahrt tausende von Initiativbewerbungen. Während sich 1972 noch gut 250 Künstlerinnen und Künstler unaufgefordert und erfolglos um eine Teilnahme bei der documenta 5 bewarben, waren es zur documenta 7 schon rund 900, zur documenta 8 fast 1.500.

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#8 Die Revision der Moderne aus dem Archiv. Vortrag von Günter Herzog

16.1.2019

documenta Institut Diskurs #8

 

Mittwoch, 16. Januar 2019, 18.30 Uhr

 

Ort: Hörsaal der Kunsthochschule Kassel, Menzelstraße 13-15

 

Eintritt frei

 

Begrüßung: Birgit Jooss, Direktorin des documenta archivs

 

Eine Zusammenarbeit mit der documenta Professur an der Kunsthochschule Kassel.

Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat sich das Kunstsystem entscheidend verändert. Innovationen werden von „freien“ Künstlern hervorgebracht und von neu entwickelten „Patronen“, Professionen und Institutionen (an-)erkannt und gefördert. Sie alle sind durch den Kunstmarkt verbunden, auf dem, mit dem und durch den sie kommunizieren, agieren, sich behaupten und durchsetzen können. Wie dies geschieht, lässt sich am besten in ihren Überlieferungen in Kunstarchiven erkennen, wie etwa dem Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung e.V. (ZADIK), das entscheidend dazu beigetragen hat, die lange ignorierte Geschichte des Kunstmarkts in die allgemeine Kunstgeschichte zu integrieren.

 

Günter Herzog leitet seit über 15 Jahren das Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung (ZADIK) in Köln. Er promovierte und habilitierte an der Universität zu Köln, wo er seit 1998 Kultur- und Sozialgeschichte der Kunst sowie Geschichte des Kunsthandels lehrt und 2008 zum außerplanmäßigen Professor ernannt wurde. Seit 2014 ist das ZADIK An-Institut der Universität, dessen Kunsthistorisches Institut einen Masterstudienschwerpunkt „Kunstgeschichte und Kunstmarkt“ bietet.