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Das documenta archiv erhält eine bedeutende Schenkung: Das international einzigartige Performance-Archiv "Die Schwarze Lade: Archiv für Performance, Aktions- und Intermedia Kunst" wird durch den documenta Künstler Boris Nieslony übergeben.

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ARNOLD BODE UNFRAMED

Installationsansicht, "Arnold Bode Unframed", Fotos: © hkh / Katrin Venhorst

Installationsansicht, "Arnold Bode Unframed", Fotos: © hkh / Katrin Venhorst

Installationsansicht, "Arnold Bode Unframed", Fotos: © hkh / Katrin Venhorst

Installationsansicht, "Arnold Bode Unframed", Fotos: © hkh / Katrin Venhorst

Installationsansicht, "Arnold Bode Unframed", Fotos: © hkh / Katrin Venhorst

Installationsansicht, "Arnold Bode Unframed", Fotos: © hkh / Katrin Venhorst

Installationsansicht, "Arnold Bode Unframed", Fotos: © hkh / Katrin Venhorst

Arnold Bode Unframed. Malerei und Graphik des documenta-Gründers:
3. Juni bis 9. Oktober 2022 in der Neuen Galerie in Kassel


Die Sonderausstellung „Arnold Bode Unframed. Malerei und Graphik des docu-menta-Gründers“ eröffnet am 3. Juni 2022 in der Neuen Galerie in Kassel. Das Kooperationsprojekt der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK), des docu-menta archivs, der Galerie Rasch und der Kunsthochschule Kassel versammelt in einer umfassenden Retrospektive erstmals eine repräsentative Auswahl von Werken aus öffentlichen und privaten Sammlungen.


Zeitgleich mit der documenta fifteen widmet sich „Arnold Bode Unframed“ zum ersten Mal dezidiert dem künstlerischen Schaffen und damit einer kaum bekann-ten Seite des documenta-Gründers. Der Name Arnold Bode (1900-1977) ist un-trennbar verbunden mit der Kasseler „Weltkunstschau“, die als „Museum der 100 Tage“ einen festen Platz im internationalen Kunstgeschehen hat. Als Initia-tor, Kurator, Netzwerker, rastloser Promoter und unkonventioneller Gestalter legte er 1955 den Grundstein für ein Ausstellungsereignis, das im Sommer 2022 in die fünfzehnte Ausgabe geht.

 

Bode zeichnete und malte Zeit seines Lebens ununterbrochen. Dabei reflektierte er die aktuellen künstlerischen Entwicklungen vom Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit bis hin zur informellen Malerei der Nachkriegszeit. Sein künstlerischer Weg spiegelt sich in zahlreichen Ausstellungsbeteiligungen, Mit-gliedschaften in Künstler:innengruppen und in seiner Lehrtätigkeit an der Werk-akademie in Kassel, die er nach dem Krieg selbst mitbegründete.


Ergänzt durch reichhaltiges Archivmaterial präsentiert die Bode-Schau in der Neuen Galerie in chronologischer Ordnung mehr als 80 Werke aus sechs Jahr-zehnten malerischen und graphischen Schaffens von der Studienzeit an der Kasseler Kunstakademie in den 1920ern bis zum umfangreichen Spätwerk. Sie bietet Einblick in das ebenso reiche wie wandelbare OEuvre, das in der öffentlichen Wahrnehmung stets im Schatten seiner großen Erfolge als Ausstellungs-macher, Designer und Innenraumgestalter stand. Es gilt, seine Arbeiten neu zu entdecken!