nota.space eröffnet einen zunächst leeren und scheinbar unendlichen Raum, in dem sich Text, Bild-, Video- und Tondateien als Fragmente auf unterschiedlichste Weise anordnen und zueinander in Beziehung setzen lassen.
 

Um die zugrundeliegende Montagesoftware nota versammelt sich seit 2019 eine unruhige Netzgemeinde, die sich kontinuierlich um internationale Forscher*innen aus Performance, Netzaktivismus, bildender Kunst, experimentellem Film, Soundart und Wissenschaft erweitert.

 

Im Juli 2022 arbeitet ein Kernteam dieser Gemeinde in online Residenzen intensiv an einem geteilten notaspace, der verschiedene Arbeitsweisen mit nota greifbar macht.

 

Mit dem Lebendigen Archiv offener Arbeitsweisen öffnet die Netzgemeinde diesen Arbeitsprozess für interessierte Mitarbeiter*innen des documenta Archivs, Künstler*innen sowie Besucher*innen der documenta fifteen. Vom 16. bis 17. Juli haben Interessierte die Möglichkeit, diese nota Arbeitsweisen der Forscher*innen kennenzulernen, in einer öffentlichen Diskussion zu reflektieren und selbst auszuprobieren.

 

 

 

 

 

 

Samstag, 16.07.2022 INPUT

Ausflug an ausgewählte Ausstellungsorte der documenta fifteen. Besucher*innen halten gemeinsam mit nota-Forscher*innen Bilder, Gespräche und weitere Eindrücke fest, die später in das Lebendige Archiv offener Arbeitsweisen mit nota eingespeist werden können.

 

In zwei Impulsvorträgen werden Tabea Lurk (Kunsthistorikerin; Leitung der Mediathek der Hochschule für Gestaltung und Kunst, Fachhochschule Nordwest Schweiz) und Klara Kroymann (freie Dramaturgin, Kuration: Lebendiges Archivs offener Arbeitsweisen mit nota) Beispiele von Crashtests geben - in der Begegnung von Datenmanagement und flüchtigen Kunstpraktiken auf nota – und damit in eine öffentliche Diskussion überleiten.  

 

Sonntag. 17.07.2022 OUTPUT

Besucher*innen haben die Möglichkeit, erste Schritte in der eigenen Arbeit mit der Montagesoftware nota zu gehen und Fragen an die Netzgemeinde zu stellen.

 

In einem finalen Plenum werden die Arbeitsprozesse der Besucher*innen mit dem geteilten nota space der nota-Forscher*innen in Beziehung gesetzt und präsentiert.

 

Das Lebendige Archiv offener Arbeitsweisen ist ein Kooperationsprojekt des documenta Archivs mit dem nota e.V. Es ist Teil des durch den Fonds Darstellende Künste geförderten Netzwerkvorhabens NOTANET.