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Aktuell

Das Symposium beschäftigt sich mit den impliziten Modernitätsnarrativen des Bauhauses und der documenta Ausstellungen.

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#5 Von wo aus sprichst du? In Archiven forschen, aufgrund von Archiven forschen. Vortrag von Bénédicte Savoy

15.5.2018

documenta Institut Diskurs #5

 

Dienstag, 15. Mai 2018, 18.30 Uhr

 

Ort: Hörsaal der Kunsthochschule Kassel, Menzelstraße 13-15

 

Eintritt frei

 

Begrüßung: Dr. Birgit Jooss, Direktorin des documenta archivs

 

Eine Zusammenarbeit mit der documenta Professur an der Kunsthochschule Kassel.

In Frankreich der 1968er Jahre war es unter Akademiker/innen üblich, zu fragen: „D’où parles-tu?“ – „Von wo aus sprichst du?“, womit die theoretische und methodische Verortung der Sprecher/innen gemeint war. Gleichzeitig ging es dabei auch um die politische Ver[antw]ortung: Wer ist eigentlich der Mensch, der hier zu uns spricht? In Zeiten von fake news ist die Frage heute aktueller denn je. Bénédicte Savoy wird sich in ihrem Vortrag mit dem Platz von Archiven in der wissenschaftlichen Biografie einer Kunsthistorikerin des frühen 21. Jahrhunderts beschäftigen, mit Initialzündungen, Arbeitsweisen und politischem Verantwortungsbewusstsein.

 

Prof. Dr. Bénédicte Savoy wurde 1972 in Paris geboren. 2000 wurde sie in Paris als Absolventin der Ecole Normale Supérieure mit einer Arbeit über Napoleons Kunstraub in Deutschland promoviert. Seit 2003 ist sie Juniorprofessorin und seit 2009 Professorin für Kunstgeschichte der Moderne am Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik an der Technischen Universität Berlin. Sie ist Mitglied vieler Gremien und wissenschaftlicher Beiräte und erhielt 2016 den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Bénédicte Savoy ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 2016 wurde sie zur Professorin am Collège de France in Paris berufen.