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Aktenarchiv

Akten der documenta Ausstellungen

© documenta archiv / Anita Back

Im Aktenarchiv wird das originäre Archivgut, das durch das jeweilige Team der documenta Ausstellungen entstanden ist, verwahrt. Es beinhaltet Schriftstücke, Skizzen, Konzepte, Drucksachen und Presseunterlagen aus dem Umfeld der documenta-Organisation, sowie die Berichterstattung der nationalen und internationalen Presse über Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung jeder documenta Ausstellung. Die Zeitungsausschnitte zu den documenta Ausstellungen 1 bis 5 wurden bereits digitalisiert und sind über die Datenbank Mediencluster online einsehbar. Die Akten der documenta Ausstellungen 1 bis 11 wurden in Findbüchern summarisch nach Themen geordnet verzeichnet und sind – unter Einhaltung der Urheber- und Persönlichkeitsschutzrechte – für Forschung und Recherche zugänglich. Sie umfassen ca. 2.700 Aktenmappen in 1070 Archivkartons.

© documenta archiv, Kassel
© documenta archiv / Anita Back
© documenta archiv, Kassel
© documenta archiv, Kassel

Findbücher documenta 1 - 11

Die Findbücher der ersten drei documenta Ausstellungen sind in Arcinsys recherchierbar, die Findbücher der documenta Ausstellungen 1 bis 11 werden als PDFs bereitgestellt: documenta 1, documenta 2, documenta 3, documenta 4, documenta 5, documenta 6, documenta 7, documenta 8, documenta 9, documenta 10, documenta 11. Die Akten zu den documenta Ausstellungen 12 und 13 sind derzeit noch nicht einsehbar. Sie umfassen etwa 30 laufende Meter.

 

Benutzungshinweise

Presse- und Druck­sachen­sammlung

© documenta archiv / Anita Back

Erweitert werden die Bestände durch eine systematische Sammlung von Zeitungsausschnitten zu Künstler/innen des 20. und 21. Jahrhunderts weltweit, insbesondere aber zu Künstler/innen der documenta Ausstellungen. Dieser über Jahrzehnte aufgebaute Pressebestand wird ergänzt durch Einladungskarten und Faltblätter zur Gegenwartskunst. Die Presseausschnitte und Drucksachen sind alphabetisch nach Künstlernamen geordnet. Sie bilden eine bedeutende Forschungsgrundlage für Kulturwissenschaften wie Rezeptionstheorie und Kunstkritikforschung der letzten 100 Jahre und der Gegenwart und ermöglichen den Beleg vieler in der Regel nur schwer recherchierbarer, historischer Kunstereignisse und -tendenzen. Gesammelt wurden über 500.000 Presseausschnitte, Faltblättern und Einladungskarten zu ca. 45.000 Künstler/innen.

© documenta archiv / Anita Back
© documenta archiv / Anita Back

Nachlässe

© documenta archiv / Klaus Meier-Ude

Arnold Bode

Ein Jahr nach seinem Tod übernahm das documenta archiv den kuratorischen Nachlass von Arnold Bode (1900-1977), Gründer der documenta und Initiator des documenta archivs. Der Bestand umfasst schriftliche Aufzeichnungen, Konzeptpapiere, Tagebücher, Fotografien, Kataloge, Urkunden und Auszeichnungen, aber auch Möbel, Gemälde, Zeichnungen, Graphik und Skizzen von Bodes Hand. Während bei den Kunstwerken auch frühe Beispiele aus den zwanziger Jahren vertreten sind, liegt der Schwerpunkt bei den kuratorischen Unterlagen auf den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts.

© documenta archiv / Ryszard Kasiewicz
© documenta archiv / Ryszard Kasiewicz
© documenta archiv / Anita Back
© documenta archiv / Anita Back
© documenta archiv / Erich Fäse

Harry Kramer

Harry Kramer (1925-1997) war Künstler der documenta 3, Professor für Bildhauerei an der Kasseler Kunsthochschule und Gründer der Künstler-Nekropole im Habichtswald in Kassel. Seine Witwe, Helga Kramer, vertraute seinen Nachlass 2006 dem documenta archiv an. Unter ihrer Mitwirkung wurden damals im nahegelegenen Aschrotthaus zwei Räume eingerichtet, die den Nachlass und Werke von Harry Kramer in einer offenen Ateliersituation präsentieren. Der umfangreiche Nachlass, der persönliche Gegenstände, Originalkunstwerke und Archivalien zu seinem künstlerischen Schaffen, aber auch seiner Lehrtätigkeit aufweist, ist nach Absprache einsehbar.

Audiotour Nekropole

© documenta archiv / Ryszard Kasiewicz
© documenta archiv / Martina Dellmann
© documenta archiv / Ryszard Kasiewicz
© documenta archiv

Hans Hillmann

Hans Georg Hillmann (1925-2014), Grafiker und Grafikdesigner gilt als einer der Begründer des modernen deutschen Filmplakats und arbeitete als Illustrator für zahlreiche Magazine und Verlage. 1964 wurden seine Arbeiten im Rahmen der Abteilung "Design und Graphik" der documenta 3 gezeigt. Seine Witwe übergab seinen Nachlass 2015 dem documenta archiv. Er umfasst 43 Archivkartons mit Archivmaterial, darunter auch Tagebücher und Fotografien, 7 Graphikschrankschubladen mit Plakaten, Zeichnungen und Entwürfen, rund 900 Publikationen sowie einen umfangreichen Dia-Bestand.

© documenta archiv / Hans Hillmann
© documenta archiv / Hans Hillmann
© documenta archiv / Hans Hillmann