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r m a t
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Information

Das documenta archiv sorgt für eine gute Zugänglichkeit des Archiv- und Sammlungsguts vor Ort, für die Erweiterung der digitalen Angebote sowie für die zeitnahe Publikation der Ergebnisse der Erschließungsarbeiten.

Untere Karlsstr. 4, 34117 KasselTel. +49 56170727-3100Öffnungszeiten Lesesaal: Dienstag bis Freitag: 9 - 16 Uhr, Donnerstag: 9 - 19 Uhr

D a s d o c u
m e n t a I n
s t i t u t

Das documenta Institut

Das Vorhaben

Die schon lange bestehende Idee, das documenta archiv zu einem unabhängigen Forschungsinstitut auszubauen, ist mit der Bewilligung von 12 Millionen Euro durch den Haushaltsauschuss des Bundestages 2016 auf dem Weg der Realisierung. Möglich wird dies durch das Engagement des Bundes, des Landes Hessen, der Stadt Kassel, der documenta gGmbH und der Universität Kassel. Das Institut soll die auf die documenta bezogene Forschung anregen, betreiben und fortentwickeln, schließlich darin internationale Exzellenz gewinnen. Das Herz des Instituts ist das documenta archiv mit seinem Bestand an schriftlichen, bildlichen und elektronischen Dokumenten. Es trägt zum intellektuellen Leben des Instituts bei, indem es sich mit Bibliothek, Internet-Projekten, einem Ausstellungsbereich und einem Veranstaltungsraum dem Publikum öffnet.

 

Die zweite Säule des Instituts ist die Forschung. Neben der documenta Professur, die sich mit dem Format der documenta aus der Sicht der Kunstwissenschaft beschäftigt und deren Überlegungen zur Forschung einen wichtigen Beitrag in der Gesamtkonzeption des Instituts einnimmt, sollen am Institut drei Linien einer sozial- und geisteswissenschaftlichen sowie einer auf gestalterische Fragen abhebenden Forschung etabliert werden. Sie widmet sich den Prozessen von künstlerischer und kuratorischer Produktion, der öffentlichen Rezeption von Kunst und ihrer Verbreitung in die Gesellschaft.

 

Von seiner örtlichen Platzierung, seiner baulichen Anmutung und seiner personellen Ausstattung soll das documenta Institut ein stadtgesellschaftlicher Ort wie auch eine internationale Forschungs- und Begegnungsstätte sein und in der Zeit zwischen den Ausstellungen die documenta für die Öffentlichkeit präsent halten.

Die Infrastruktur

Seit Januar 2016 ist das documenta archiv - in Vorbereitung des documenta Instituts - der documenta und Museum Fridericianum gGmbH angegliedert.

Pressekonferenz zur Übergabe des documenta archivs, 15.7.2015

Seit April 2017 ist die neue documenta Professur an der Kunsthochschule Kassel mit Prof. Dr. Nora Sternfeld besetzt, die ihre Arbeit zum Januar 2018 aufgenommen hat.

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Im April 2018 hat das Land Hessen drei weitere Professuren für die Universität Kassel in Aussicht gestellt.

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Veranstaltungen

In Vorbereitung des künftigen documenta Instituts gibt es bereits jetzt zahlreiche Initiativen und Veranstaltungen für die interessierte Öffentlichkeit:

 

Im November 2017 startete die Veranstaltungsreihe "documenta Institut Discourse", eine Kooperation des documenta archivs und der documenta Professur.

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Im Oktober 2018 geht die Webplattform "documenta studien" online, konzipiert und organisiert durch das Team der documenta Professur.

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Im November 2018 findet die Konferenz "Archiving the Unarchivable" statt, konzipiert und organisiert durch das documenta archiv.

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Der Neubau

Seit Oktober 2018 ist die Finanzierung eines Neubaus für das künftige documenta Institut gesichert. Das Gebäude soll eine Grundfläche von rund 6.500 Quadratmeter umfassen. Die Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf 24 Millionen Euro. Bauherr ist die Stadt Kassel, die für das Bauvorhaben den heutigen Parkplatz am Holländischen Platz als Grundstücksfläche zur Verfügung stellt. Die Ausschreibung eines Architektur-Wettbewerbs ist in Planung.

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