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Sammlungsprofil

Das documenta archiv ist eine Einrichtung zur Archivierung, Dokumentation und wissenschaftlichen Bearbeitung von Text- und Bildquellen zur modernen und zeitgenössischen Kunst. Der Schwerpunkt liegt auf der Geschichte der documenta Ausstellungen. Das Archiv wurde 1961 gegründet und beherbergt ein Aktenarchiv, das das Schriftgut der vergangenen documenta Ausstellungen verwahrt, eine große Spezialbibliothek sowie umfangreiche Presse-, Bild- und audiovisuelle Mediensammlungen. Nachlässe ergänzen den wertvollen Bestand.

Träger des documenta archivs ist die documenta und Museum Fridericianum gGmbH, eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Stadt Kassel und dem Land Hessen als Gesellschafter getragen und finanziert wird.

Das Archiv- und Sammlungsgut wird bestmöglich verzeichnet und für die Nutzung durch Forscher/innen und Interessierte rasch und unkompliziert – unter Einhaltung der Urheber- und Persönlichkeitsschutzrechte – zugänglich gemacht.

1. Kern des Archivguts

Kern des documenta archivs bildet das originäre Archivgut, das durch das jeweilige Team der documenta Ausstellungen entstanden ist. Es beinhaltet Schriftstücke, Skizzen, Konzepte, Drucksachen, Presseunterlagen, Fotodokumentationen und vieles mehr. Es wird dem documenta archiv durch die documenta und Museum Fridericianum gGmbH zur Verwahrung, Aufarbeitung und Bereitstellung übergeben.

2. Fokussierung des Sammelns

Ergänzend sammelt das documenta archiv Publikationen, Drucksachen und Presseerzeugnisse, Vor- und Nachlässe sowie Bild-, Video- und Audiomaterial. Diese beziehen sich eng auf folgende Thematikgruppen:

  • documenta Ausstellungen von 1955 bis heute
  • documenta Künstlerinnen und Künstler
  • Weltausstellungen (z.B. Biennalen)
  • Kuratorische Praxis

3. Forschungsrelevanz

Das Selbstverständnis des documenta archivs als forschende Institution impliziert eine primäre Ausrichtung an der kunst- und kulturhistorischen Forschung. Hauptzielgruppe des Archivs sind Wissenschaftler/innen. Neu zu erwerbende Bestände müssen daher hohe Relevanz für die kunst- und kulturhistorische Forschung besitzen. Der Anspruch richtet sich also auf das Sammeln qualitativ herausragender Bestände.