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Aktuell

Selten wird das Archiv eines Museums oder einer Kunstinstitution als Ausdruck des kollektiven Gedächtnisses, als kollektives Wissen, angesehen.

 

d o c A r t
d e s M
o n a t s

docArt des Monats

docArt des Monats
November 2017
Zofia Kulik: The Splendour of Myself (dt. Die Pracht meiner selbst)

Die documenta 12 ermöglichte die Auseinandersetzung zeitgenössischer Kunst mit musealen Bildern, beispielsweise in der Gemäldegalerie Alte Meister des Schlosses Wilhelmshöhe. Wie sehr es dabei um Provokation oder inhaltliche Annäherung ging durften die Besucher/innen eruieren.

docArt des Monats
October 2017
Hans Hillmann: U.S.-Skizzen - San Francisco, '78

Als Hans Hillmann (1925 – 2014) 1975 auf die Idee kam eine Geschichte in Bildern zu erzählen und dabei mit wenig Text auskommen wollte, schien ihm die knapp gefasste Kriminalgeschichte „Fly Paper“, die Dashiel Hammett (1894 – 1961) 1929 verfasste, als Vorlage gut geeignet.

docArt des Monats
September 2017
Widmung Christos für Arnold Bode - 5600 cubicmeter package

Die Widmung „For Prof. Arnold Bode, many thanks, … pour les longue 2 mois patience et attentes …. pour mettre „up“. Amitiés Christo, Octobre 1968“ findet sich in der Sonderpublikation zur Arbeit des in Bulgarien geborenen und in New York sesshaften Künstler Christo (geb. 1935).

docArt des Monats
August 2017
Donna J. Haraway: When Species Meet (dt. Wenn Spezies sich begegnen)

Wen berühren wir, wenn wir ein Kätzchen berühren? Wie berührt diese Berührung das Geflecht an Multispezies-Beziehungen, die wir tagtäglich pflegen?
Donna J. Haraway (geb. 1944) betrachtet die Wechselwirkungen von Menschen mit vielen Arten von Lebewesen, vor allem mit denen, die als domestiziert gelten.

docArt des Monats
Juli 2017
Ein selbstfahrendes Auto auf der documenta 6

Eine Ausstellung mit Design-Zeichnungen und zugleich eine Automobil-Schau - das gab es auf der
"documenta 6". Als Beispiele utopischen Designs waren Automobil-Entwürfe aus der Industrie und
Künstlerentwürfe zu sehen, wobei "utopisch" hier nicht reine Phantasie-Fahrzeuge meinte.

docArt des Monats
Juni 2017
Eine apokryphe Geschichte der documenta 5 – Ypsilon Fongis Kontakteria und das Fongi-Pilz

Eine leere, weiß-blaue Dose Fongi-Pilz im documenta archiv. Die Aufschrift unter dem altertümlichen Damenschuh verrät, dass sie ursprünglich mit Edel-Export-Bier aus der Kunst-Brauerei in Margarethenried / Holledau gefüllt war.

docArt des Monats
Mai 2017
Als Hitler die documenta besuchte

Im Vorfeld jeder documenta wird von Seiten der Presse immer wieder nach kuriosen Geschichten von den früheren Ausstellungen gefragt. Der 1952 in Österreich geborene Künstler Wolfgang Flatz und seine Teilnahme an der documenta 9 ist ein Lieferant für solche Geschichten.

docArt des Monats
April 2017
„Lieber girls statt Beuys!“

Der Fotograf Hans Braun (geb. 1952) hat im Jahr der documenta 7 (d7) einen Schnappschuss gelandet. Auf eine im öffentlichen Raum installierte künstlerische Arbeit des US-amerikanischen Künstlers Donald Judd (1928-1994) wurde ein Schriftzug aufgetragen. Ein Passant, möglicherweise Besucher der d7 läuft im rechten Bildrand, den Blick auf die Schriftzeichen gerichtet.

docArt des Monats
März 2017
Arnold Bode: »Die Geschichte von etwas was werden soll«

Geburtstagsgeschenke für die Liebsten zu finden erweist sich alle Jahre wieder als durchaus schwierig. Viele Dinge haben die Beschenkten oftmals schon, Gutscheine sind zu unpersönlich, die obligatorischen Blumen und ein Buch gab es schon letztes Jahr. Meist versucht man daraufhin ein Geschenk zu finden, was »persönlich« ist.

docArt des Monats
Februar 2017
Harry Kramer: H10.8.

In Kooperation mit dem documenta Archiv würdigt das Museum für Sepulkralkultur den 20. Todestag von Harry Kramer (1925–1997) mit einer Ausstellung. Neben Harry Kramers Filmen werden drei Skulpturen aus dem Nachlass des Künstlers gezeigt.

docArt des Monats
Januar 2017
Roman Signer: Action with Sheets of Paper

Der 23. Januar 1987 muss in Kassel ein sehr kalter Wintertag gewesen sein, der frostige Boden war vollständig mit einer Schneeschicht überzogen.

docArt des Monats
Dezember 2016
Ulrich Rückriem: Als die documenta das erste Mal Kassel verließ

Adam Szymczyk, künstlerischer Leiter der documenta 14, wird mit dem Startschuss zur Ausstellung am 8. April 2017 in Athen das erste Mal eine documenta im Ausland eröffnen. Das allererste Mal aber, dass ein documenta-​Kunstwerk außerhalb Kassels gezeigt wurde, geschah im Jahr 1992.

docArt des Monats
November 2016
Dieter Schwerdtle: Anstoß mit David

So titelte die Kölnische Rundschau am 07.08.1997 anlässlich eines Fußballspiels, das zur Halbzeit der documenta X am 08.08.1997 auf der Hessenkampfbahn stattfand. Bei der »sportlichsten Kulturveranstaltung des Jahres 1997« kickte das Sport & Kulturbüro Dynamo Windrad (dy) gegen ein documenta Team (dx), jeweils angereichert durch Prominenz aus Politik und Kultur.

docArt des Monats
October 2016
Palais Schaumburg: Vinyl-Raritäten im documenta archiv

In den USA der 1960er Jahre hatte sich die Flexi Disc zu einem der beliebtesten, industriell gefertigten Marketingprodukte etabliert. So verkaufte beispielsweise das MAD Magazine diverse Ausgaben mit den kleinen Scheiben und in England verschickten die Beatles zu Weihnachten per Post ihre Songs auf Flexi Discs als ein besonderes Dankeschön an die Mitglieder ihres Fanclubs.

docArt des Monats
September 2016
Hans Hillmann: Bergman, Keaton, Clair, Antonioni, Fellini, Pasolini und Godard

…unzählige weitere Namen könnten nun aufgeführt werden, die längst unsterblich wurden und aus der frühen Filmgeschichte kaum mehr wegzudenken sind. Nicht zuletzt wurde das Interesse auf Werke jener Filmschaffenden durch Plakate geweckt, die unter anderem der Filmverleih »Neue Filmkunst Walter Kirchner« beauftragte.

docArt des Monats
August 2016
Annemarie Burckhardt: Ein falscher Katalog für die documenta IX

Schon im Oktober 1990, also weit vor der Eröffnung der documenta IX im Juni 1992, lag ein erster Katalog vor. Die Schweizer Künstlerin Annemarie Burckhardt (1930–2012) hatte ihn entworfen und bot ihn für 45,90 Mark zum Verkauf an, allerdings in einer sehr geringen Auflage von 20 Exemplaren.